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Veröffentlicht: 11. Juli 2019 I Lesezeit: 3 Min.

Interview: Shadowing im UX/UI-Bereich bei Z Lab

Der Ex-Soldat und UXD-Student Max (34) berichtet im folgenden Interview über sein Shadowing-Erlebnis im Z Lab der Zeppelin Group. 

Kannst du dich kurz vorstellen und etwas zu Dir erzählen? 

 

Max: Ich heiße Max und bin 34 Jahre. 2008 musste ich mein Studium vorzeitig abbrechen und bin der Bundeswehr als Zeitsoldat beigetreten. Hier war ich für 10 Jahre im In- und Ausland als IT-Spezialist unterwegs. Mein Wunsch war es jedoch immer, mein Studium wieder aufzunehmen. Allerdings war ich nach Ende meiner aktiven Bundeswehrzeit überrascht, welche Studienfächer mittlerweile angeboten werden! Ich begeistere mich sehr für neue Technologien und habe mich nach langem hin und her schließlich für User Experience Design an der TH Ingolstadt entschieden, da ich mich sowohl im Design aber auch in der Programmierung zuhause fühle. 

Wie kommst du zu JobSwapper? Und warum warst du auf der Suche nach einem Shadowing?

 

Max: Der Impuls zu einem Shadowing kam bei einem vergangenen JobSwapper Breakfast Club als ich mich näher mit dem Gedanken beschäftigt habe, einfach mal für ein bis zwei Tage irgendwo hineinzuschnuppern. Im Rahmen meines Studiums kann ich mich in den späteren Semestern in unterschiedliche Richtung spezialisieren. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, welche Richtung ich einschlagen möchte. Ich wusste auch nicht, welche Unternehmen insbesondere im UX/UI-Bereich so etwas machen würden. Im Gespräch mit Helén habe ich dann erfahren, dass Z Lab, das Innovationslab der Zeppelin Gruppe, dem Projekt aufgeschlossen eingestellt ist! Dann ging alles recht schnell. Helén hat über LinkedIn den Kontakt zu Maria von Zeppelin hergestellt und gut einen Monat später fand auch schon das erste von zwei Shadowing-Tagen statt! Alles ging super schnell und unkompliziert.

Impressionen von Max' Schnuppertagen bei Z Lab in Garching bei München

Was waren deine Erwartungen an die Schnuppertage im Z Lab? Und wie liefen beide Tage ab?

 

Max: Ehrlich gesagt habe ich mich schon gefragt, ob man in ein, zwei Tagen wirklich etwas lernen oder einen realistischen Einblick in den Arbeitsalltag im Z Lab erhalten kann. Aber die beiden UX und UI Designer, die ich begleiten durfte, waren wirklich bestens vorbereitet! 

 

Der erste Tag startete mit einer kurzen Vorstellungs- und Kennenlernrunde im Team, dass unter anderem aus Entwicklung, Design und Marketing bestand. Danach habe ich eine Einführung in aktuelle Projekte bekommen, sowie meinen Arbeitslaptop für die zwei Tage erhalten. Ein echtes Highlight war die Mittagspause. Und nein, das nicht nur, weil die Zeppelin-Kantine wirklich gut ist, sondern weil die Zeppelin-Zentrale mich schon sehr beeindruckt hat. Als Außenstehender war es schön zu sehen, wie viele unterschiedliche Menschen dort zusammentreffen und welche tolle Stimmung da herrscht. Das ist wirklich nochmal eine ganz andere Welt als Uni-Mensa oder die Bundeswehr-Kantine! Richtig begeistert war ich als ich am Nachmittag sogar zwei kleine, eigene Projekte überreicht bekommen habe! Bei einem der Projekte durfte ich die Usability einer Konzept-Seite bewerten und in einem anderen Projekt bereits angefertigte MockUps in Designentwürfe realisieren. 

 

In den zwei Tagen im Z Lab konnte ich bereits Wissen aus meinem Studium anwenden und Neues dazulernen, was mich in meiner Studienwahl nochmal bestätigt. Es hat richtig viel Spaß gemacht. Gefreut hat mich besonders, als ich auch noch positives Feedback von den erfahrenen UX/UI-Desigern auf meine Ausarbeitungen bekommen habe. Der krönende Abschluss war dann ein kleines Tischtennistournier in geselliger Runde. Der Abschied fiel mir schon ein wenig schwer. Ich wäre gern länger geblieben. 

 

Was hat dich positiv beeindruckt?  Und gibt es Dinge, die du das nächste Mal anders machen würdest?

 

Max: Ich habe mich ab dem ersten Moment in der Z Lab Familie sehr wohlgefühlt! In den kurzen zwei Tagen habe ich manchmal sogar vergessen, dass ich ja nur zu Gast war. Die Menschen waren alle total neugierig, aufgeschlossen und hilfsbereit. Meine beiden Ansprechpartner im Z Lab sind echte Profis und ich konnte mir praktische Tipps holen. Was ich anders machen würde? Das nächste Mal vorher meine Tischtennis-Qualitäten auffrischen :) 

 

Das Shadowing war für mich die schnellste und optimalste Lösung ein Unternehmen und einen Fachbereich besser kennenzulernen und so für mich abzuwägen, wohin mein zukünftiger Weg geht. 


 

Wo siehst du die Vorteile des Shadowings? 

 

Max: Wo kann man schon einfach nur mal unverbindlich gucken? Auch bei einem befristeten Format, wie einem Praktikum oder einer Werkstudententätigkeit ist man relativ lange gebunden. Und auch der Arbeitgeber hat gegebenenfalls nicht immer die Kapazitäten oder das Budget, einen Studenten anzunehmen. Das Shadowing war für mich die schnellste und optimalste Lösung ein Unternehmen und einen Fachbereich besser kennenzulernen und so für mich abzuwägen, wohin mein zukünftiger Weg geht. 

 

Deine berühmten letzten Worte?

 

Max: Ich möchte mich herzlich bei Maria, Sascha und Timo für die einmalige Chance und die herrausragende Vorbereitung und Durchführung des Shadowings bedanken! Es war super. Und ich kann nur jedem empfehlen, Unternehmen wie Interessierten, dem Format gegenüber aufgeschlossen zu sein.